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21.09.2018, 09:00 Uhr
CDU im Dialog
CDUDelegation besucht Schweineaufzuchtbetrieb Wißling in Beckum

Was macht so ein Ferkel eigentlich am Tag?

Es schläft etwa 16 Stunden, zwei Stunden vergehen beim Fressen und danach ist „Freizeit“. Mit welchen Problemen haben die heutigen Landwirte zu kämpfen?

Auch solche Fragen konnte man beim Besuch auf dem landwirtschaftlichen Betrieb Wißling stellen.

Landwirtscjhaftlicher Betrieb Wißling in Beckum -

 

Gemeinsam mit Reinhold Sendker und MdB und Henning Rehbaum MdL waren einige Mitglieder der Beckumer CDU Fraktion kürzlich zu einem gemeinsamen Gedankenaustausch auf dem Hof Wißling, einem Betrieb mit neu errichtetem Stall mit Ferkelaufzucht.

         
Beeindruckt zeigten sich die Teilnehmer von den innovativen Baumaßnahmen und der sehr aufwändigen Techniken, die hier umgesetzt wurden. Kaum ein Vergleich mit den bestehenden Vorstellungen eines historischen Bauernhofes.
        


Bei dieser Gelegenheit wurde über die aktuelle Bundesratssitzung in Berlin diskutiert, in der es um die Art einer Kastrationvon Ferkeln ging. 

 

Die von selbsternannten Tierschützern erstellte gesetzliche Forderung einer bislang nicht praktizierten Betäubung frisch geborener männlicher Ferkel vor der notwendigen Kastration ist medizinisch nicht erforderlich, in der Aufzucht aber sehr teuer.

 

Herr Wißling stellte dar, welche negativen Auswirkungen ein Scheitern der Bundesratsinitiative für die deutsche Landwirtschaft haben kann. Besonders kleinere landwirtschaftliche Betriebe würden dadurch zum 1. Januar 2019 belastet oder gar gänzlich zur Aufgabe getrieben. In dieser Angelegenheit sagten die Herren Senker und Rehbaum ihre Unterstützung für die Landwirte zu.

 

Die CDU bedankt sich für den Einblick in diesen Teil der Landwirtschaft und den sehr informativen Gedankenaustausch.