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08.05.2014, 19:30 Uhr
Christina Schulze Föcking Parlamentarische Sprecherin des CDU Agrar-Ausschusses
Auf Einladung der CDU Beckum besuchte Christian Schulze Föcking Beckum
„Unsere Landwirte in Nordrhein-Westfalen leisten hervorragende Arbeit. Ihre Erzeugnisse sind hochwertig und weltweit nachgefragt. Ihre Beteiligung bei der Energiewende ist ebenso unverzichtbar wie ihr vielfacher Einsatz für unsere Umwelt. Sie haben mehr Wertschätzung verdient“, so Christina Schulze Föcking MdL bei einer Veranstaltung der CDU Beckum auf dem Hof Becker vor der Sandfort am vergangenen Donnerstag (08. Mai). 
MdL, Sprecherin des CDU Agrar-Ausschsses Frau Christina Schulze Föcking
Hof \"Becker vor der Sandofrt\" in Beckum Unterberg I -

 

 
Stadtverbandsvorsitzender Christoph Pundt bergrüßte die Rednerin des Abends.
 

Vor rund 80 interessierten Zuhörerinnen und Zuhörern sprach die 37-jährige Landwirtin, die selbst mit ihrer Familie einen Hof in Steinfurt bewirtschaftet und Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion für Landwirtschaft und ländliche Räume ist, über die Zukunft des ländlichen Raumes und der Landwirtschaft.

 

Vielfach werde die Landwirtschaft und die Ernährungsbranche unterschätzt. Tatsache aber sei, dass jeder 8. Arbeitsplatz in NRW in diesem Bereich angesiedelt ist

 

Der ländliche Raum sei auch im Jahr 2014 höchst attraktiv. So sind beispielsweise 96% der Münsterländer mit ihrer Region zufrieden und lebten gerne dort. Das ländliche geprägte Südwestfalen sei gemessen an den Arbeitsplätzen die drittstärkste Region bundesweit. Hier seinen mehr Beschäftigte im produzierenden Gewerbe beschäftigt als im Ruhrgebiet.

 

„Wir sind im ländlichen Raum in vielen schon weiter, als man in den Metropolen im Ruhrgebiet oder an der Rheinschiene glaubt“, so Christina Schulze Föcking MdL.

 

Selbstverständlich jedoch gebe es auch besondere Herausforderungen, die man angehen und löse müsste. So zwinge der demografische Wandel und das Schrumpfen der Bevölkerung dazu, in vielen Bereichen neue Wege zu gehen. So müsse man die Schulstrukturen anpassen, Wege finden, wie auch zukünftig die Nahversorgung gewährleistet sei, oder eine flächendeckende ärztliche Versorgung sicher zu stellen.

 

Christina Schulze Föcking MdL forderte eine grundlegende Reform der Gemeindefinanzierung So sei es nicht nachvollziehbar, warum nach dem Gemeindefinanzierungsgesetz (GFG) ein Einwohner im ländlichen Raum 281 Euro wert sei, im Ballungsraum hingegen 507 Euro.

 

Schulze Föcking warb für eine rege Teilnahme an den Wahlen am 25 Mai.

 

Die CDU habe in den vergangenen Jahren in den Räten und im Kreistag eine hervorragende Arbeit gemacht. Diese müsse unbedingt fortgeführt werden, damit es der Region auch weiterhin gut gehe.

 

Im Übrigen, so Christina Schulze Föcking MdL unter Beifall, stehe das „C“ nicht nur für christlich, sondern auch ein bisschen für cool.